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Ölheizung raus – was nun? Mitmach-Wärmenetze für den klimaneutralen Gebäudebestand

24. März 2021 | 19:00 20:30

Um das Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen, muss es als Teil der Energiewende auch eine Wärmewende geben. Während Solar- und Windenergie mittlerweile die günstigsten Technologien sind, um Strom zu erzeugen und bereits über die Hälfte der deutschen Stromproduktion abdecken können, lag der Anteil regenerativer Energien im Wärmesektor im Jahr 2019 nur bei rund 14,5 Prozent.

Allein die Versorgung mit Raumwärme macht etwa ein Viertel des deutschen Endenergiebedarfs aus. Der hohe Anteil der Wärme an der Endenergiebilanz liegt nicht zuletzt an häufigen Defiziten bei der Gebäudedämmung sowie dem verbreiteten Einsatz veralteter, ineffizienter Heizungsanlagen. Laut einer Studie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sind die Heizungsanlagen in Deutschland im Schnitt 17 Jahre alt. Davon sind knapp die Hälfe Gasheizungen und gut ein Viertel Ölheizungen. Dabei entsprechen 42 Prozent dieser fossil befeuerten Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik.

Bei guter Dämmung werden nur relativ niedrige Temperaturen benötigt, die sich gut mit regenerativen Energien wie Solar- und Geothermie bereitstellen lassen. In sogenannten kalten Nahwärmenetzen können die Energie verschiedener Wärmequellen kombiniert und auch weitere Potentiale wie Abwärme genutzt werden. Höhere Temperaturen für die Warmwassererzeugung oder die Heizung in Bestandsgebäuden können dann mittels Wärmepumpen erreicht werden.

In den Impulsvorträgen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Wärmewende klimaneutral vorangebracht werden kann.

Dr. Jens Zimmermann, IAB Weimar: Potentiale der Geothermie

Anton Wetzel, ThEGA: Situation der Wärmeversorgung in Thüringen

Bernd Felgentreff, Technische Beratung für Systemtechnik: Anregungen zur Energieversorgung für den schützenswerten Gebäudebestand.

Nach den Vorträgen ist Zeit für Fragen und Diskussion.

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